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Seitenelemente

Pro

Wir bieten im K3.Veranda die Möglichkeit, Seitenelemente zwischen den Pfosten einzubauen. Dabei ist es wichtig zu verstehen, dass die Anzahl der Seitenelemente dynamisch sein kann: je nach Breite verbauen Sie vermutlich mehrere Pfosten, also können vorne auch mehrere Elemente verbaut werden.
Ganz ähnlich verhält es sich bei freistehenden Dächern - da ist es zusätzlich möglich, auch die hintere Seite mit Elementen zu bebauen.

Wir bieten diese Seitenelemente an:

  • Keil: An der linken oder rechten Seite kann ein Keil verbaut werden, der die Dachneigung ausgleicht.
  • Rahmenwand: An allen Seiten können Rahmenwände verbaut werden.
  • Schiebetür: An allen Seiten können Schiebetüren verbaut werden.
  • Rahmenschiebetür: An allen Seiten können Rahmenschiebetüren verbaut werden.
  • Shutter: An allen Seiten können Shutter (Lamellenwände) verbaut werden.
  • Sichtschutzwand mit Aufbau: An allen Seiten können Sichtschutzwände verbaut werden. Auf diesen Sichtschutzwänden in Teilhöhe können auch Rahmenwände oder Schiebefenster verbaut werden.
  • Sichtschutzwand mit voller Höhe: An allen Seiten können Sichtschutzwände mit voller Höhe (Plankenwände) verbaut werden.
  • Senkrechtmarkisen: An allen Seiten können Senkrechtmarkisen verbaut werden.

Merkmal der Seitenelemente​

Zu Beginn müssen wir eine besondere Auswahl vom Typ Komponenten anlegen. Diesen Typ haben wir in den vorherigen Schritten noch nicht benutzt, daher hier ein kurze Erläuterung, was sich dahinter verbirgt:
Komponenten sind dynamische Listen. Sie können also unterschiedlich viele Elemente beinhalten. Zur Konfiguration fügen wir so einer Komponente Elemente hinzu.
Das Merkmal <Komponenten> "Seitenwände" selbst benötigt keinen Key. Die enthaltenen Werte stehen für die vier möglichen Seiten eines Terrassendaches - links, rechts, vorne, hinten. Dazu legen Sie bitte diese Werte mit entsprechenden Keys an:

  • "Seitenwand links" [seitenwandLinks]
  • "Seitenwand rechts" [seitenwandRechts]
  • "Seitenwand vorn" [seitenwandMittig]
  • "Seitenwand hinten" [wandHinten]

Befüllung der Seitenelemente​

Hierfür nutzen wir eine der komplexesten Funktionen im K3. Das System unterstützt die Befüllung der Komponentenliste mit einer berechneten Anzahl an Seitenteilen.
Dazu legen wir eine Regel "Seitenelemente Anzahl" an. Diese soll ander als alle bisheringen Regeln nicht Gültigkeiten steuern, sondern die zahlenmäßige Befüllung der Liste regeln. Um das zu Erreichen, ergänzen wir nach Anlage der Regel mit "Neue Spalten hinzufügen" im Bereich "Produktdarstellung" die Option "Befüllen von Komponentenmerkmalen". Dabei wählen wir das eben angelegte Merkmal "Seitenwände" als Komponentenmerkmal aus.
In der Regelübersicht legen nun für alle vier Werte von "Seitenwände" Regelzeilen an. Dabei wählen wir nicht nur den Wert aus (z.B. "Seitenwand links"), sondern auch die Anzahl. Wie das für die verschiedenen Seiten aussieht, beschreiben wir im Folgenden:

Die ersten beiden Zeilen sind simpel - Sie bieten vermutlich bei jedem Dach immer die Möglichkeit, genau ein linkes und ein rechtes Element zu verbauen.

Dafür fügen Sie als erste Zeile "1x Seitenwand links" und als zweite Zeile "1x Seitenwand rechts" hinzu. Um die Anzahl einzustellen, klicken Sie einmal auf das anfängliche "0 x". Es erscheint ein Dialog "Anzahl", in dem Sie schlicht eine "1" eintragen.

info

Sie können dies bereits überprüfen: Zurück im Konfigurator wird das Merkmal "Seitenwände" bereits mit den entsprechenden Elementen (links, rechts, vorne hinten) befüllt werden. Sie sollten auch bereits eine Rückmeldung des 3D-Modells sehen können. Wenn Sie mit der Maus über das Seitenteil in der Liste fahren, wird Ihnen die 3D-Szene den Platz dieses Seitenelementes bläulich markieren.

Seitenelement vorne​

Anschließend müssen wir uns dem etwas komplexeren "Seitenelement vorne" widmen. Nun ist es von Vorteil, dass Sie bereits als Teil des ersten Tutorials die Pfostenanzahl als Merkmal gesetzt haben.

Bei der Vorderwand ergibt sich die Anzahl der Seitenelemente natürlich aus der Pfostenanzahl - ein Seitenelement steht ja immer zwischen zwei Pfosten. Im einfachsten Fall (nur zwei Pfosten, einer links, einer rechts) kann genau ein Seitenlement eingebaut werden - halt dazwischen.

Wird das Terrassendach größer und es kommt ein Mittelpfosten dazu, haben wir vorn zwei "Plätze" für Seitenelemente - links und rechts des Mittelpfostens.

Und so geht das weiter - die Anzahl der Seitenelemente vorne ist immer eins weniger als die Anzahl der Pfosten. Also schreiben wir für die Anzahl der Seitenelemente nicht wie bei rechts und links eine feste "1", sondern berechnen die Seitenelementanzahl aus der Pfostenanzahl.

Dazu klicken wir in der Regelzeile für die "Seitenwand vorn" erst auf das Anzahlfeld (anfangs "0 x"). Es erscheint ein Dialog "Anzahl", in dem wir die Anzahl der Seitenlemente eingeben können - nicht nur als feste Zahl, sondern auch als Formel - hier also "Pfostenanzahl-1". Die Pfostenanzahl ist ja ein Merkmal <Zahl> "Pfostenanzahl" [polesNumber], dessen Werte in der Regel "Anzahl der Pfosten" je nach Breite festgelegt wird.
Und mit diesem Wert können wir rechnen!

info

Sobald Sie in einer Regelzeile als Anzahl eine Formel statt eines fixen Wertes eingeben, wird das optisch angedeutet als ein Rechenzeichensymbol: Rechenzeichensymbol

Seitenelement hinten​

Ganz ähnlich wie die "Seitenwand vorne" legen wir die Regelzeile für das "Seitenwand hinten" an. Lediglich die Anzahlberechnung unterscheidet sich ein wenig: in das Formelfeld zur Berechnung der Seitenelementanzahl geben wir variable('Art des Aufbaus').Wert === 1 ? PfostenanzahlHinten - 1 : 0 ein.

info

Das Merkmal <Zahl> "PfostenanzahlHinten" wird berechnet aus dem Merkmal <Zahl> "Pfostenanzahl" (das ist die Pfostenanzahl vorne) ab - und sie wird berechnet per Formel
"Pfostenanzahl-1 <= 2 ? 2 : Pfostenanzahl-1"
- das heisst soviel wie "Wenn die Pfostenanzahl minus 1 kleiner oder gleich 2 ist, dann nimm 2, sonst nimm Pfostenanzahl-1".

Und aus diesem Merkmal plus der Information, ob wir freistehend oder an der Wand montieren, berechnen wir nun, wie viele hintere Seitenwände konfiguriert werden können: "Wenn 'Art des Aufbaus' = "Freistehend (1)", dann gibt es 'Pfostenanzahl hinten' -1 hintere Wände, ansonsten gar keine." Die Formel dafür lautet
variable('Art des Aufbaus').Wert === 1 ? PfostenanzahlHinten - 1 : 0
und die tragen Sie bitte als "Anzahl"-Wert bei der Zeile "Seitenwand hinten" der Regel "Seitenelemente Anzahl" ein.

tip

Kleine Notiz am Rande: dass Sie hier nicht einfach die Variable "Art des Aufbaus" direkt hinschreiben können, sondern variable('Art des Aufbaus').Wert schreiben müssen, liegt daran, dass es Leerzeichen im Variablennamen gibt. Wenn die Variable "Aufbauart" hieße, würde die Formal lauten
Aufbauart === 1 ? PfostenanzahlHinten - 1 : 0
Bei der Benennung von Merkmalen entscheiden Sie also, ob diese in Berechnungen direkt oder auf Umwegen verwendet werden können. Im Zweifel sollte natürlich die Verständlichkeit beim Kunden entscheiden! Unser Formeleditor unterstützt Sie allerdings bei der Eingabe solcher Ausdrücke: wenn Sie durch Eintippen ein Merkmal vorgeschlagen bekommen, das ein Leerzeichen im Namen hat, wird der Ausdruck durch Annahme des Suchvorschlages direkt mit einem variable(...) umgeben.

Alternativ können Sie dem Merkmal einen key geben (wenn Sie zuvor in Ihren Profiloptionen den Entwicklermodus eingeschaltet haben) und die Variable dann über diesen Key referenzieren - auch das unterstützt der Formeleditor: Wenn Ihr Merkmal "Neues Merkmal" mit key nm1 heisst, genügt es, im Editor den Namens- oder Key-Anfang einzugeben und aus den angezeigten Treffern den richtigen auszuwählen. Der Editor übernimmt dann direkt den Key, falls vorhanden. Wenn kein Key angelegt ist, wird der Ausdruck wieder mit einem variable(...) umgeben.

Typen der Seitenelemente​

Bis jetzt haben wir die Möglichkeit erschaffen, überhaupt erstmal ein Seitenelement auswählbar zu machen. Jetzt geht es eine Ebene tiefer: wir haben ja verschiedene Seitenelement-Typen, und die haben wiederum unterschiedliche Attribute und Regeln.

Dafür müssen wir die verschiedenen Elemente der Komponente "Seitenelemente" an sich nun konfigurierbar machen.

Wählen Sie also eine der Komponenten (z.B. "Seitenwand links") aus, indem Sie dadrauf klicken (irgendwo im dem Bereich, der sich bläulich färbt, wenn Sie mit der Maus darüber fahren - nicht auf einen der Stifte!).

Sie befinden sich nun "im Inneren" dieser Komponente - angedeutet durch die Subnavigation
"<- Seitenelemente > Seitenwand links", die Ihnen zeigt, dass Sie in der Komponente "Seitenwand links" sind und die Ebene darüber "Seitenelemente" heisst. Dorthin können Sie auch wieder zurückgelangen, indem Sie auf "Seitenelemente" oder den Linkspfeil klicken.

Legen Sie hier ein neues Merkmal <Auswahl> "Seitenelementtyp" [seitenwandTyp] an. Machen Sie das Merkmal optional (also am Merkmal unter Optionen "Optional" checken).

info

Spannend zu wissen: wenn Sie in einem Komponentenelement (hier "Seitenwand links") ein Merkmal anlegen, taucht es bei allen Elementen dieser Komponente auf - hier also auch bei (rechts, vorne, hinten). Sie müssen dieses Merkmal also nicht viermal einrichten, sondern nur einmal!

Nun legen Sie diese Werte am grad angelegten Merkmal an:

  • "Keil" [keil]
  • "Rahmenwand" [rahmenwand]
  • "Schiebetür" [schiebetuer]
  • "Rahmenschiebetür" [rahmenSchiebetuer]
  • "Shutter" [shutters]
  • "Sichtschutzwand" [plankenwand]
  • "Senkrechtmarkise" [senkrechtmarkise]

Schließlich noch diese Attribute an den Werten des Merkmals anlegen:

  • <nicht übersetzter Text> "Rahmen-Querschnitt" [rahmen]
    • Dieses Attribut wird im Format ZahlxZahl eingegeben und als als Breite x Tiefe in cm interpretiert. Es beschreibt die Querschnitte der Profile des Seitenelements
    • Beispielsweise 5x5, falls Sie mit 5x5 cm-Profilen verrahmen
  • <nicht übersetzter Text> "Glasdicke" [glas]
    • Dieses Attribut wird als Zahl interpretiert und beschreibt die Glasdicke in cm. Bei Shuttern beschreibt sie die Dicke der Lamellen.
  • <Zahl> "Lamellenhöhe max." [shutterWidth]
    • Dieses Attribut wird als Zahl interpretiert und definiert für Shutter/Lamellenwände die maximale Höhe einer einzelnen Lamelle (Leiste) in cm.
    • Für die korrekte Darstellung der Lamellen ist ein Wert für Lamellenhöhe erforderlich, sinnvollerweise mehr als 2cm.
  • <Zahl> "hasTyp"
    • Dieses Attribut legt fest, ob ein Seitenelementtyp einen aktiven Wert hat.
    • alle Seitenelementtyp-Werte der obigen Liste werden mit hasTyp = 1 angelegt, lediglich der $noSelection-Wert bekommt hasTyp=0. Dieser Wert erscheint nur, wenn das Merkmal "Seitenelementtyp" wie oben beschrieben als "Optional" markiert wurde.
info

Wichtiger Tipp zum weiteren Vorgehen​

Die Konfiguration der Seitenelemente ist der komplexeste Bereich des K3.Veranda. Um hier nicht die Übersicht zu verlieren, empfehlen wir, nur die Merkmale anzuzeigen, die für einen Elementtyp Sinn machen. Wenn wir z.B. einen Keil konfigurieren, sollten wir das Merkmal "Zusatzkeil ja/nein" ausblenden, weil es keinen Sinn macht, über den Keil noch einen Zusatzkeil zu planen.

Es gibt pro Elementtyp verschiedene Zusatzmerkmale, die nur in bestimmten Zusammenhängen Sinn machen. Und nur die sollte der Benutzer sehen können - es gibt wenig, was frustierender ist als eine Auswahl, die man erst nicht versteht und die dann nichts bewirkt...

Dieses Ausblenden beschreiben wir einmal ausführlich am Beispiel des Keils; für die anderen Seitenelementtypen ist die Vorgehensweise vergleichbar. Nicht wundern: es wird durch die Vielzahl an Möglichkeiten recht umfangreich, was wir da beregeln; aber erstens müssen Sie das nur einmal zu Beginn machen und zweitens werden es Ihnen Ihre Kunden danken, die eine aufgeräumte und verständliche Oberfläche zu schätzen wissen.

Wenn Sie dabei noch Fragen haben, sprechen Sie Ihren Umsetzungspartner auf den Ihnen bekannten Wegen an; unser Support steht Ihnen wie immer per Freshdesk unter support@objectcode.de zur Verfügung!

Also ans Werk:

Übersicht Seitenelementberegelungen​

Merkmale, die nur vom Seitenelementtyp abhängen​

Mit dieser Regel blenden wir alle Merkmale aus, die für einen Seitenelementtyp auf keinen Fall dargestellt werden sollen. Es gibt einige Merkmale, die nur unter bestimmten weiteren Bedingungen ausgeblendet werden sollen; um diese kümmern wir uns in weiteren Einzelregeln. Grundstruktur dieser Regel:

  • Gültigkeitsregel: Gültigkeit prüfen gecheckt
  • Gültigkeitsregel: Merkmalskombinationen: Seitenenelementtyp
  • Produktstruktur: Merkmale ausblenden
SeitenelementtypMerkmale ausblenden
Keine AngabeAlle
KeilTürentyp, Türglasmaterial, Position der Rahmenschiebetür, Anschlag der Rahmenschiebetür, Rahmenwandtyp, Bürstentyp, Rahmenwandmaterial, Rahmenwandmaterial oben, Rahmenwandmaterial unten, Zusatzkeil, Grifftyp, Anzahl der Shutter, Farbe des Shutters, Shutterausführung, Eingabetyp, Höhenauswahl, Höheneingabe,
RahmenwandTürentyp, Türglasmaterial, Position der Rahmenschiebetür, Anschlag der Rahmenschiebetür, Rahmenwandtyp, Bürstentyp, Grifftyp, Anzahl der Shutter, Farbe des Shutters, Shutterausführung, Eingabetyp, Höhenauswahl, Höheneingabe,
SchiebetürTürentyp, Türglasmaterial, Position der Rahmenschiebetür, Anschlag der Rahmenschiebetür, Rahmenwandtyp, Rahmenwandmaterial, Rahmenwandmaterial oben, Rahmenwandmaterial unten, Bürstentyp, Grifftyp, Anzahl der Shutter, Farbe des Shutters, Shutterausführung, Eingabetyp, Höhenauswahl, Höheneingabe, Aufbau auf dem Sichtschutzelement
RahmenschiebetürTürentyp, Türglasmaterial, Rahmenwandtyp, Rahmenwandmaterial, Rahmenwandmaterial oben, Rahmenwandmaterial unten, Bürstentyp, Grifftyp, Anzahl der Shutter, Farbe des Shutters, Shutterausführung, Eingabetyp, Höhenauswahl, Höheneingabe, Aufbau auf dem Sichtschutzelement
ShutterTürentyp, Türglasmaterial, Position der Rahmenschiebetür, Anschlag der Rahmenschiebetür, Rahmenwandtyp, Rahmenwandmaterial, Rahmenwandmaterial oben, Rahmenwandmaterial unten, Bürstentyp, Grifftyp, Eingabetyp, Höhenauswahl, Höheneingabe, Aufbau auf dem Sichtschutzelement
SichtschutzwandBürstentyp, Grifftyp, Anzahl der Shutter, Farbe des Shutters, Shutterausführung, Kastenfarbe, Rahmenwandtyp, Rahmenwandmaterial, Rahmenwandmaterial oben, Rahmenwandmaterial unten, Seitenwand oben, Seitenwandglas, Rahmenwandmaterial, Türentyp, Türglasmaterial, Position der Rahmenschiebetür, Anschlag der Rahmenschiebetür
SenkrechtmarkiseBürstentyp, Grifftyp, Keilabschnitt, Keilmaterial, Keilteilungen, Keiltransparenz, Rahmenwandtyp, Seintenwand oben, Seitenwandglas, Rahmenwandmaterial, Zusatzmarkise, Glasfarbe Seite, Art der Höheneingabe, Höhenauswahl, Aufbau über dem Sichtschutz, Höhe, Türentyp, Glasmaterial, Position der Rahmenschiebetür, Anschlag der Rahmenschiebetür
tip

Wenn Sie beim ersten Einrichten hier ankommen, sind vermutlich noch gar nicht alle Merkmale angelegt, die Sie nach obigen Hinweisen ausblenden sollen. Dazu noch folgender Tipp zur Ersteinrichtung:

  • Legen Sie zunächst alle Merkmale der Seitenelemente an und benennen Sie diese mit einem vorangestellten Kürzel a la "xxx", z.B. "xxxTürentyp"
  • Erst danach legen Sie die Abhängigkeitsregeln an, in denen Sie je nach Seitenelmenttyp die Merkmale ausblenden, die nicht zu diesem Seitenelementtyp gehören. Die Auswahl dieser Merkmale wird durch das "xxx"-Kürzel dann viel leichter - sie können einfach "xxx" ins Suchfeld eingeben und die Auswahl schnurrt dann zusammen auf die weitaus gerníngere Zahl der Seitenelement-Merkmale.
  • Nach Erstellung aller Seitenelement-Regeln benennen Sie die xxx-Merkmale wieder um in ihren eigentlichen Namen, also "xxxTürentyp" -> "Türentyp"

Zusatzkeil abhängige Merkmale​

Mit dieser Regel blenden wir alle Merkmale aus, die bei abgewähltem Zusatzkeil nicht gezeigt werden sollen. Weil diese Logik beim Seitenelementtyp "Keil" abweicht, brauchen wir für die Gültigkeitsprüfung nicht nur den Zusatzkeil, sondern auch den Seitenelementtyp. Grundstruktur dieser Regel:

  • Gültigkeitsregel: Gültigkeit prüfen gecheckt
  • Gültigkeitsregel: Merkmalskombinationen: Zusatzkeil, Seitenenelementtyp
  • Produktstruktur: Merkmale ausblenden
ZusatzkeilSeitenelementtypMerkmale ausblenden
Nicht ausgewähltAlle ausser KeilKeilabschnitt, Keilmaterial, Keilteilungen, Keiltransparenz
AusgewähltAlle ausser Keilleer
Alle WerteKeilleer

Zusatzmarkise abhängige Merkmale​

Mit dieser Regel blenden wir alle Merkmale aus, die bei abgewähltem Zusatzmarkise nicht gezeigt werden sollen. Weil diese Logik beim Seitenelementtyp "Senkrechtmarkise" abweicht, brauchen wir für die Gültigkeitsprüfung nicht nur die Zusatzmarkise, sondern auch den Seitenelementtyp. Grundstruktur dieser Regel:

  • Gültigkeitsregel: Gültigkeit prüfen gecheckt
  • Gültigkeitsregel: Merkmalskombinationen: Zusatzmaterial, Seitenenelementtyp
  • Produktstruktur: Merkmale ausblenden
ZusatzmarkiseSeitenelementtypMerkmale ausblenden
AusgewähltAlle ausser Senkrechtmarkiseleer
Nicht ausgewähltAlle ausser SenkrechtmarkiseKastenfarbe, Markisenkasten
Alle WerteSenkrechtmarkiseleer

Keilmaterial abhängige Merkmale​

Mit dieser Regel blenden wir alle Merkmale aus, die je nach Keilmaterial nicht gezeigt werden sollen. Grundstruktur dieser Regel:

  • Gültigkeitsregel: Gültigkeit prüfen gecheckt
  • Gültigkeitsregel: Merkmalskombinationen: Keilmaterial
  • Produktstruktur: Merkmale ausblenden
KeilmaterialMerkmale ausblenden
AluminiumplankenKeiltransparenz, Glasfarbe Seite
Glas, Polycarbonatleer

Dachneigung abhängige Werte​

Seitliche Keile können nur verbaut werden, wenn das Dach eine Neigung (>0) hat. Mit dieser Regel blenden wir alle Werte aus, die je nach Dachneigung nicht gezeigt werden sollen. Grundstruktur dieser Regel:

  • Gültigkeitsregel: Gültigkeit prüfen gecheckt
  • Gültigkeitsregel: Merkmalskombinationen: Dachneigung
  • Produktstruktur: Werte ausblenden
DachneigungWerte ausblenden
0Seitenelementtypen:Keil
1-15Lamellenausrichtung

Dachneigung abhängige Merkmale​

Eindeckung aus Glas und Polycarbonat färben wir per "Glasfarbe Dach" ein, Lamellen/Trapezblech/Wellblech per "Eindeckungsfarbe". Mit dieser Regel blenden wir alle Werte aus, die je nach Dachneigung nicht gezeigt werden sollen. Grundstruktur dieser Regel:

  • Gültigkeitsregel: Gültigkeit prüfen gecheckt
  • Gültigkeitsregel: Merkmalskombinationen: Dachneigung
  • Produktstruktur: Merkmale ausblenden
EindeckungMerkmale ausblenden
Glas klar, Glas opal, Solar, Poly klar/opalEindeckungsfarbe
Lamellen, Trapezblech, WellblechGlasfarbe Dach

Rahmenwandtyp abhängige Merkmale​

Bei Rahmenwänden mit Querbalken kann das Material über und unter dem Querbalken separat gewählt werden. Bei Rahmenwänden ohne Querbalken soll die getrennten Materialauswahlen nicht gezeigt werden. Grundstruktur dieser Regel:

  • Gültigkeitsregel: Gültigkeit prüfen gecheckt
  • Gültigkeitsregel: Merkmalskombinationen: Dachneigung
  • Produktstruktur: Merkmale ausblenden
RahmenwandtypMerkmale ausblenden
Rahmenwand ohne QuerbalkenMaterialbeschaffenheit oben, Materialbeschaffenheit unten
Rahmenwand mit Querbalkenkeine

Eingabetyp abhängige Merkmale​

Die Sichtschutzwand bietet verschieden Möglichkeiten, die gewünschte Höhe einzugeben. Je nach Eingabetyp müssen bestimmte weitere Merkmale angezeigt und die andere ausgeblendet werden: Grundstruktur dieser Regel:

  • Gültigkeitsregel: Gültigkeit prüfen gecheckt
  • Gültigkeitsregel: Merkmalskombinationen: Eingabetyp
  • Produktstruktur: Merkmale ausblenden
EingabetypMerkmale ausblenden
Auswahl fester HöhenHöheneingabe
Eingabe per ZahlenmerkmalHöhenauswahl
Volle HöheHöhenauswahl, Höheneingabe

Keil​

An den Seiten eines Pultdaches können meist Keile verbaut werden. Diese Keile haben einige Konfigurationsmöglichkeiten.

Keilmaterial​

Der Keil kann mit verschiedenen Füllungsmaterialien dargestellt werden. Im Standard wird Klarglas verwendet. Um die Materialauswahl weiter einzustellen, wird das Merkmal <Auswahl> "Keilmaterial" [keilMaterial] benötigt.
Das Merkmal unterstützt diese Keilmaterialien:

  • "Glas" [glas]
  • "Polycarbonat" [poly]
  • "Aluminiumplanken" [plank]

Transparenz des Keils​

Wenn ein Glas- oder Polycabonatkeil gewählt ist, kann dieser entweder in klar oder opal dargestellt werden. Das steuern wir über das Merkmal <Auswahl> "Keiltransparenz" [glasWedge] mit den Werten:

  • "Klar"[klar]
  • "Opal" [opal]

Zusätzlich müssen die Attribute

  • <Zahl> "Transparenz" [opacity] und
  • <Zahl> "Oberflächenrauhheit" [roughness]

angelegt sein und wie beim Glas der Eindeckung mit Werten belegt sein wie hier beschrieben.

tip

Falls Sie dem Nutzer die Auswahl zu einem Keil aus Planken anbieten, sollten Sie per Regel sicherstellen, dass die Transparenz des Keils in diesem Fall nicht gewählt werden kann, da dieses keine Auswirkungen hat.

  • neue Regel "Keiltransparenz nur bei Keilmaterial Glas/Poly" mit
    • Gültigkeitsregel / "Gültigkeit prüfen" gecheckt
    • Gültigkeitsregeln/Merkmalskombinationen = Keilmaterial und
    • Produktstruktur/Merkmale ausblenden: gecheckt
  • Zwei Regelzeilen:
    • Keilmaterial Glas, Poly -> "Merkmal ausblenden" leer lassen
    • Keilmaterial Aluplanke -> "Werte ausblenden" = Keiltransparenz

Auslauf des Keils​

Der Keil läuft im Standard auf 0 cm (spitz) aus. Oft kann Ihr Glaser die Glasscheiben gar nicht so spitz schneiden, und der Keil sollte z.B. auf 10 cm auslaufen.
Dafür legen Sie ein Merkmal <Zahl> "Keilabschnitt" [keilabschnitt] an. Der Wert des Merkmals wird in cm interpretiert. 10 sorgt also für einen Keilauslauf von 10 cm.

tip

Dieses Merkmal ist meist durch den Kunden nicht veränderbar. Dafür bietet sich die Merkmals-Option Versteckt an. Um den Wert so festzulegen, wie es bei Ihnen Sinn macht, setzen Sie Minimal- und Maximalwert auf den gleichen Wert (z.B. "10" für 10cm).

Keilteilung​

Der Keil kann gleichmäßig mit einem Profil geteilt werden. Dafür legen Sie ein Merkmal <Zahl> "Keilteilung" [keile] an. Der Wert dieses Merkmals beschreibt die visualisierte Anzahl der Teilungen im Keil.

Sinnvolle Beregelungen des Keils​

Keile mit 0 Grad Dachneigung​

Häufig wird per Regel festgelegt, dass bei Dächern mit keiner Dachneigung kein Keil verbaut werden kann. Dafür können Sie eine Gültigkeitsregel "Keil nur bei Dachneigung >0" anlegen:

  • neue Regel "Keil nur bei Dachneigung >0" mit
    • Gültigkeitsregel / "Gültigkeit prüfen" gecheckt
    • Gültigkeitsregeln/Merkmalskombinationen = Dachneigung und
    • Produktstruktur/Werte ausblenden: gecheckt
  • Zwei Regelzeilen:
    • Dachneigung 0 -> "Werte ausblenden" = Seitenelementtyp:Keil und
    • Dachneigung 1-15 -> "Werte ausblenden" leer lassen

Häufig wird per Regel festgelegt, dass bei allen Dächern nur Keile an der linken und rechten Seite verbaut werden können. Dafür können Sie eine Gültigkeitsregel anlegen:

  • neue Regel "Seitenelemente pro Seite - Gültigkeit" mit
    • Gültigkeitsregeln/Merkmalskombinationen = Seitenelemente und
    • Produktstruktur/Werte ausblenden: gecheckt
  • Eine Regelzeile mit
    • Seitenelemente = Seitenwand vorne, Seitenwand hinten und
    • "Werte ausblenden" = Seitenelementtyp:Keil

Rahmenwand​

Eine Rahmenwand (oder auch Festverglasung) in den Seitenelementen ist ebenfalls möglich.
Für die Rahmenwände unterstützen wir weitere Konfigurationsmerkmale:

Glaselementanzahl​

warnung

Zur Dokumentation des Verhaltens bis K3.veranda 2.15 - dieser Hilfeabschnitt wird demnächst entfernt.

Statische Auswahl bis 2.15

Die Auswahl der Türvariante wird durch das Merkmal <Auswahl>"Türentyp"[frameDoorTyp] gesteuert. benötigt. Mögliche Werte für dieses Merkmal sind:

  • "Zweiteilige Schiebetür mit Rahmen" [typ1]
  • "Vierteilige Schiebetür mit Rahmen" [typ2]

Dynamische Berechnung ab 2.16

Bisher war die Schiebetür auf genau 2 oder 4 Elemente beschränkt (je nach Einstellung „Türentyp"[frameDoorTyp]). Mit der Änderung richtet sich die Elementanzahl nun — wie bereits bei Rahmenwand — nach dem Merkmal <Zahl>„Maximalbreite Glaselemente"[windowsSideWidth].

Verhalten nach der Änderung:

  • "Einflüglig"[typ1]", bisher „Zweiteilig") So viele Glasfelder wie die Breite bei gegebener Maximalbreite erfordert, mindestens aber zwei. Genau ein Schiebeelement: das äußerste Panel am offenen Ende, alle anderen Panels sind fest. Der Schieber fährt hinter das direkt benachbarte feste Panel (ca. eine Elementbreite)
  • "Zweiflüglig[typ2]", bisher „Vierteilig"): Elementanzahl wie oben, aber immer gerade (bei ungerader Rohanzahl wird aufgerundet), mindestens aber vier. Genau zwei Schiebeelemente: die zwei innersten Panels (in der Mitte). Alle äußeren Panels sind fest, linker Schieber fährt nach links, rechter nach rechts — je eine Elementbreite weit.

Querbalken im Rahmenelement​

Wir unterstützen einen Querbalken im Rahmenelement.

Wenn Sie diese Option anbieten möchten, muss ein Merkmal <Auswahl> "Rahmenwandtyp" [rahmenwand] angelegt werden.
Die Werte des Merkmals können folgende Keys haben:

  • "Rahmenwand ohne Querbalken" [typ1] (Standard)
  • "Rahmenwand mit Querbalken" [typ2]

Der Querbalken wird immer mittig in der Rahmenwand verbaut.

Rahmenwand-Material​

Das Material der Rahmenwand kann zwischen Glas und Polycarbonat unterschieden werden. Dafür muss ein Merkmal <Auswahl> "Rahmenwand-Material" [seitenwandglas] angelegt werden.
Dieses Merkmal kann beliebige Werte enthalten.
Das Merkmal benötigt ein Attribut <Zahl> "Glas" [glas] Alle Werte des Merkmals mit diesem Attribut auf 1 werden zu Glas, alle mit dem Wert 0 zu Polycarbonat.

Materialbeschaffenheit oben und unten​

Die Materialbeschaffenheit der Rahmenwand kann auch eingestellt werden. Dabei kann der Nutzer im Falle eines verbauten Querbalkens auch 2 Auswahlen für oben und unten treffen. Falls kein Querbalken gesetzt ist, wird die Auswahl der unteren Materialbeschaffenheit für das gesamte Element verwendet.

Es müssen dafür zwei Merkmale angelegt werden:

  1. <Auswahl> "Materialbeschaffenheit unten" [glasunten]
    Das Merkmal kann folgende Werte mit Keys besitzen:
  • "Klarglas" [klar]
  • "Opalglas" [opal]
  1. <Auswahl> "Materialbeschaffenheit oben" [glasoben]
    Das Merkmal unterstützt folgende Werte:
  • Key: klar für Klarglas
  • Key: opal für Opalglas

Beide Merkmale benötigen die Attribute:

  • <Zahl> "Opacity" [opacity]
  • <Zahl> "Roughness" [roughness]

Das Glasmaterial der Rahmenwand wird gesteuert über das Merkmal <Auswahl>"Türglasmaterial"[doorTexture]. Mögliche Werte sind:

  • "Opal"[opal]
  • "Klar"[klar]

Diese Werte benötigen noch die Attribute:

  • <Zahl>"Transparenz"[opacity]
  • <Zahl>"Oberflächenrauhheit"[roughness]

Diese funktionieren analog den üblichen Glasdefinitionen wie hier beschrieben.

Diese Attributwerte können die Materialbeschaffenheit der klar/opal-Varianten steuern und werden wie beim Glas der Eindeckung mit Werten belegt wie hier beschrieben.

Rahmenwand mit Keil​

Es ist möglich, eine Rahmenwand mit Keil zu nutzen. Dafür gibt es einen eigenen Abschnitt, da dieser Keil auch bei anderen Seitenelementtypen zum Einsatz kommen kann.
Siehe hier.

Rahmenwand mit Senkrechtmarkise​

Es ist möglich, eine Rahmenwand mit vorgebauter Senkrechtmarkise zu nutzen. Dafür gibt es einen eigenen Abschnitt, da diese Senkrechtmarkise auch bei anderen Seitenelementypen zum Einsatz kommen kann.
Siehe hier.

info

Beregelung der Rahmenwand​

Analog zur Beregelung des Keils: blenden Sie alle Merkmale aus, die nicht mit der Rahmenwand zusammenspielen. Ausblenden sollten Sie nur die Merkmale, die auf keinen Fall an der Rahmenwand zum Einsatz kommen. Merkmale, die unter bestimmten Bedingungen angezeigt werden sollen, blenden Sie bitte nicht aus. Diese werden über weitere Regeln gesteuert.
Beispiel: eine Rahmenwand braucht zunächst keine Markisenkastenform. Allerdings können Sie hier die "Zusatzmarkise" anwählen - dann brauchen wir sowohl die Markisenkastenform als auch die Kastenfarbe.

Schiebetür​

Die Schiebetür bietet ebenfalls weitere Konfigurationsmöglichkeiten an.

Glaselementanzahl​

warnung

Zur Dokumentation des Verhaltens bis K3.veranda 2.15 - dieser Hilfeabschnitt wird demnächst entfernt.

Statische Auswahl bis 2.15

Die Auswahl der Türvariante wird durch das Merkmal <Auswahl>"Türentyp"[frameDoorTyp] gesteuert. benötigt. Mögliche Werte für dieses Merkmal sind:

  • "Zweiteilige Schiebetür mit Rahmen" [typ1]
  • "Vierteilige Schiebetür mit Rahmen" [typ2]

Dynamische Berechnung ab 2.16

Bisher war die Schiebetür auf genau 2 oder 4 Elemente beschränkt (je nach Einstellung „Türentyp"[frameDoorTyp]). Mit der Änderung richtet sich die Elementanzahl nun — wie bereits bei Rahmenwand — nach dem Merkmal <Zahl>„Maximalbreite Glaselemente"[windowsSideWidth].

Verhalten nach der Änderung:

  • "Einflüglig"[typ1]", bisher „Zweiteilig") So viele Glasfelder wie die Breite bei gegebener Maximalbreite erfordert, mindestens aber zwei. Genau ein Schiebeelement: das äußerste Panel am offenen Ende, alle anderen Panels sind fest. Der Schieber fährt hinter das direkt benachbarte feste Panel (ca. eine Elementbreite)
  • "Zweiflüglig[typ2]", bisher „Vierteilig"): Elementanzahl wie oben, aber immer gerade (bei ungerader Rohanzahl wird aufgerundet), mindestens aber vier. Genau zwei Schiebeelemente: die zwei innersten Panels (in der Mitte). Alle äußeren Panels sind fest, linker Schieber fährt nach links, rechter nach rechts — je eine Elementbreite weit.

Schiebetür Bürstentyp​

Zwischen den voreinander gesetzten Türen können Bürsten verbaut werden.
Diese werden auch visualisiert.
Dafür muss ein Merkmal <Auswahl> "Bürstentyp" [buerstentyp] angelegt werden. Dieses Merkmal unterstützt folgende Werte:

  • "Bürsten verbaut" [ja]
  • "Keine Bürsten verbaut" [nein]

Schiebetür Griffe​

Wir unterstützen bei der Schiebetür verschiedene Arten von Griffen.
Dafür muss ein Merkmal <Auswahl> "Grifftyp" [griff] angelegt werden.
Das Merkmal unterstützt folgende Werte:

  • "Nur die erste Tür hat einen runden Griff verbaut" [rund]
  • "Nur die erste und letzte Tür hat einen runden Griff verbaut" [startEnd]
  • "Alle Türen haben einen Muschelgriff verbaut" [muschel]
  • "Keine Griffe verbaut" [none]

Schiebetür Griffanordnung​

Wir unterstützen bei der Schiebetür verschiedene Anbringsungsvarianten von Griffen - innen, aussen oder beides.
Dafür muss ein Merkmal <Auswahl> "Griffseite" [handleSide] angelegt werden.
Das Merkmal unterstützt folgende Werte:

  • "Griffe werden nur innen verbaut" [inside]
  • "Griffe werden nur außen verbaut" [outside]
  • "Griffe werden beidseitig (innen und außen) verbaut" [both]

Schiebetür Füllmaterial​

Das Füllmaterial der Schiebetür kann gewählt werden zwischen Glas und Plankenwand. Dafür muss ein Merkmal <Auswahl> "Füllmaterial" [wallMaterial] angelegt werden.
Das Merkmal unterstützt folgende Werte:

  • "Glaseinsatz" [glas]
  • "Plankenfüllung" [plank]

Das Glasmaterial der Schiebetür wird gesteuert über das Merkmal <Auswahl>"Türglasmaterial"[doorTexture]. Mögliche Werte sind:

  • "Opal"[opal]
  • "Klar"[klar]

Diese Werte benötigen noch die Attribute:

  • <Zahl>"Transparenz"[opacity]
  • <Zahl>"Oberflächenrauhheit"[roughness]

Diese funktionieren analog den üblichen Glasdefinitionen wie hier beschrieben.

Schiebetür Griffhöhe​

Die Griffhöhe der Schiebetür kann über ein numerisches Merkmal mm-genau gewählt werden. Dafür muss ein Merkmal <Zahl> "Griffhöhe" [handleHeight] angelegt werden.
Das Merkmal definiert die Hähe des Türgriffs im mm ab Unterkante Türblatt.

Rahmenschiebetür​

Glaselementanzahl​

warnung

Zur Dokumentation des Verhaltens bis K3.veranda 2.15 - dieser Hilfeabschnitt wird demnächst entfernt.

Statische Auswahl bis 2.15

Die Auswahl der Türvariante wird durch das Merkmal <Auswahl>"Türentyp"[frameDoorTyp] gesteuert. benötigt. Mögliche Werte für dieses Merkmal sind:

  • "Zweiteilige Schiebetür mit Rahmen" [typ1]
  • "Vierteilige Schiebetür mit Rahmen" [typ2]

Dynamische Berechnung ab 2.16

Bisher war die Schiebetür auf genau 2 oder 4 Elemente beschränkt (je nach Einstellung „Türentyp"[frameDoorTyp]). Mit der Änderung richtet sich die Elementanzahl nun — wie bereits bei Rahmenwand — nach dem Merkmal <Zahl>„Maximalbreite Glaselemente"[windowsSideWidth].

Verhalten nach der Änderung:

  • "Einflüglig"[typ1]", bisher „Zweiteilig") So viele Glasfelder wie die Breite bei gegebener Maximalbreite erfordert, mindestens aber zwei. Genau ein Schiebeelement: das äußerste Panel am offenen Ende, alle anderen Panels sind fest. Der Schieber fährt hinter das direkt benachbarte feste Panel (ca. eine Elementbreite)
  • "Zweiflüglig[typ2]", bisher „Vierteilig"): Elementanzahl wie oben, aber immer gerade (bei ungerader Rohanzahl wird aufgerundet), mindestens aber vier. Genau zwei Schiebeelemente: die zwei innersten Panels (in der Mitte). Alle äußeren Panels sind fest, linker Schieber fährt nach links, rechter nach rechts — je eine Elementbreite weit.

Glasmaterial​

Das Glasmaterial der Rahmenschiebetüre wird gesteuert über das Merkmal <Auswahl>"Türglasmaterial"[doorTexture]. Mögliche Werte sind:

  • "Opal"[opal]
  • "Klar"[klar]

Diese Werte benötigen noch die Attribute:

  • <Zahl>"Transparenz"[opacity]
  • <Zahl>"Oberflächenrauhheit"[roughness]

Diese funktionieren analog den üblichen Glasdefinitionen wie hier beschrieben.

Die Positionierung der Rahmenschiebetür erfolgt durch das Merkmal <Ja/Nein>"Position der Rahmenschiebetür"[slidingDoorPos] mit den Werten:

  • Ausgewählt: "Aussenliegend montiert"
  • Nicht ausgewählt: "Innenliegend montiert"

Der Türanschlag zweiflügeliger Rahmenschiebetüren wird gesteuert durch das Merkmal <Ja/Nein> "Anschlag der Rahmenschiebetür" [slidingPosition] mit den Werten:

  • Ausgewählt: "Linksanschlag"
  • Nicht ausgewählt: "Rechtsanschlag"

Shutter​

Die Anzahl der Shutter-Elemente wird über das Merkmal <Zahl>"Anzahl der Shutter" [shutterAnzahl] gesteuert. Dieses Merkmal werden Sie normalerweise nicht dem Kunden zur Auswahl präsentieren, sondern versteckt anlegen und durch eine Regel mit Werten füllen, die zu den Maßen des Seitenelementes passen.

Die Art der Ausführung wird über das Merkmal <Ja/Nein>"Ausführung" [slidingRail] gesteuert mit den Werten:

  • Ausgewählt: "Ausführung als Schiebeelement"
  • Nicht ausgewählt: "Ausführung als feste Wand"

Schließlich kann der Shutter noch eine eigene Farbe bekommen - das wird gesteuert über das Merkmal <Farbe>"Farbe des Shutters" [shutterColor]

Sichtschutzelement​

Das Sichtschutzelement ist das komplexeste Element innerhalb von K3.Veranda.
Es kann in vielen Aspekten konfiguriert werden:

Typen der Höheneingabe des Sichtschutzes​

Es gibt drei Möglichkeiten, die Höhe des Sichschutzes anzugeben.

  • Per Auswahlliste mit vorgegebenen Höhen,
  • per Zahleneingabe oder
  • als Option "Volle Höhe".

Die 3D-Szene erkennt den Eingabetyp anhand des Merkmals <Auswahl> "Eingabetyp" [plankHeigTyp] mit folgenden Werten:

  • "Auswahl fester Höhen" [default] (siehe unten)
  • "Eingabe per Zahlenmerkmal" [individuell] (siehe unten)
  • "Volle Höhe" [full] (siehe unten)

Auswahl von festen Höhen​

Für die Auswahl von festen Höhen muss ein Merkmal <Auswahl> "Höhenauswahl" [plankHeightLeft] angelegt werden sowie ein Attribut ´<Zahl> "Höhe" [plankHeightLeftAttr].
Sie können beliebige Werte anlegen, der Wert im Attribut Höhe wird als cm interpretiert und steuert dann die Höhe des Sichtschutzes.

Individuelle Eingabe​

Für die Eingabe einer indivudellen Höhe muss ein Merkmal <Zahl> "Höheneingabe" [plankHeigtInput] angelegt werden.
Diese Zahlenvariable benötigt keine weiteren Einstellungen und wird in cm interpertiert.

Aufbau auf Sichtschutzelement​

Auf dem Sichtschutzelement können ein Schiebefenster oder eine Rahmenwand angelegt werden.
Dafür muss ein Merkmal <Auswahl> "Aufbau auf dem Sichtschutzelement" [plankenwandtyp] angelegt werden mit folgenden Werten:

  • "Aufgebautes Schiebefenster" [seitenwand]
  • "Aufgebaute Rahmenwand" [typ1]
info

Beachten Sie, dass bei gewähltem Schiebefenster die Merkmale der Schiebetür ebenfalls für die weitere Konfiguration greifen. Gleiches gilt für die Konfiguration der Rahmenwand.

Bezug zum Typ (Manuelle Eingabe oder Auswahl)​

info

Die Einstellungen zum Sichtschutz können wegen der Kombinatorik des Aufbaus wirklich komplex werden.
Es ist bspw. auch möglich, einen weiteren Seitenwand-Typ einzuführen, bspw. "Sichtschutzwand mit voller Höhe" und dafür zu sorgen, dass in diesem Fall der Typ der Höheneingabe auf volle Höhe steht.
So können Sie die Nutzererfahrung für Ihre Kunden steigern.

Balken des Sichtschutzelements​

info

Wir arbeiten an einer Möglichkeit den Balken des Sichtschutzelements konfigurierbar zu machen.

Senkrechtmarkise​

Die Senkrechtmarkise kann ebenfalls weiter konfiguriert werden.

Senkrechtmarkise: Kastenform​

Auch eine Senkrechtmarkise kann unterschiedliche Kastenformen haben.
Dafür muss ein Merkmal <Auswahl> "Senkrechtmarkisenkastenform" [verticalMarqueeTyp] angelegt werden.
Dieses unterstützt folgende Werte:

  • "Eckiger Markisenkasten" [eckig]
  • "Vorne abgerundeter Markisenkasten" [rund]
  • "Markisen ohne Markisenkasten" [ohne]

Senkrechtmarkise: Kastenposition, Höhe und Breite​

Das Merkmal <Auswahl> "Senkrechtmarkisenkastenform" [verticalMarqueeTyp]unterstützt außerdem diese Attribute:

  • Attribut <nicht übersetzter Text> "Kastenposition" [position]
    • Wert "Innenliegende Markise zwischen den Pfosten" [in]
    • Wert "Außenliegende Markise auf den Pfosten" [out]
    • Wert "Mittig verbaute Markise auf den Pfosten" [center]
      (meist nur in Verbindung mit "Markisen ohne Markisenkasten")
  • Attribut <Zahl> "Kastenhöhe" [height]
    • Der Wert gibt die Höhe des Kastens in Metern an.
  • Attribut <Zahl> "Kastentiefe" [width]
    • Der Wert gibt die Tiefee (nach innen gemessen) des Kastens in Metern an

Senkrechtmarkise: Kastenfarbe​

Die Farbe des Kastens können Sie einstellen über das Merkmal <Farbe> "Senkrechtmarkisenkastenfarbe> [verticalMarqueeMetalColor].
Farbwerte dieses Merkmals werden direkt interpretiert und visualisiert.

Senkrechtmarkise: Stoffarbe​

Die Stoffarbe der Senkrechtmarkise können Sie einzustellen über das Merkmal <Farbe> "Senkrechtmarkisenstofffarbe" [verticalMarqueeColor].
Farbwerte dieses Merkmals werden direkt interpretiert und visualisiert.

Weitere Steuerparameter

Es gibt Steuerparameter, die mehrere Seitenelement-Typen gleichzeitig betreffen können.

Zusatz-Keil​

Es ist nicht nur an der Seite möglich, einen einzelnen Keil zu verbauen.
Oft muss der Keil dazu gewählt werden, bspw. wenn:

  • Sie eine Rahmenwand nur mit Keil oben anbieten,
  • Sie eine Schiebetür nur mit Keil oben anbieten oder
  • Sie einen Sichtschutz nur mit Keil oben anbieten.

Für diese Fälle gibt es das Merkmal <Ja/Nein> "Zusatzkeil"[zusatzKeil]mit diesen Werten:

  • "Nicht ausgewählt" [nein]
  • "Ausgewählt" [ja]

Falls dieses Merkmal gewählt wird, wird ein zusätzlicher Keil verbaut.

info

Achten Sie darauf, dass alle Keileinstellungen auch in diesem Fall greifen.

tip

Wenn Sie möchten, dass standardmäßig kein Zusatzkeil pro Seite ausgewählt ist, schauen Sie in die Werte des Merkmales: dort schieben Sie den Wert "Ausgewählt" mit den Hoch/Runter-Pfeilen unterhalb von "Nicht ausgewählt", dann wird "Nicht ausgewählt (also KEIN Zusatzkeil) der Standardwert.

Zusatz-Markise​

Neben einer alleinstehenden Senkrechtmarkise kann diese auch in weiteren Situationen konfiguriert werden.
Diese soll z.B. kombiniert werden mit:

  • Einer Rahmenwand,
  • einer Schiebetür oder
  • einem Sichtschutzelement mit Aufbau.

Dafür eignet sich das Merkmal <Ja/Nein> "Zusatzmarkise" [verticalMarquee]. Die Merkmalwerte benötigen in diesem Fall keine Keys. Falls ein Wert dieses Merkmal gewählt wird, wird eine Zusatzmarkise verbaut.

info

Achten Sie darauf, dass alle Markiseneinstellungen auch in diesem Fall greifen.

tip

Wenn Sie möchten, dass standardmäßig keine Zusatz-Markise pro Seite ausgewählt ist, schauen Sie in die Werte des Merkmales: dort schieben Sie den Wert "Ausgewählt" mit den Hoch/Runter-Pfeilen unterhalb von "Nicht ausgewählt", dann wird "Nicht ausgewählt (also KEINE Zusatzmarkise) der Standardwert.

Maximalhöhe der Seitenwand​

Es ist möglich, die Maximalhöhe der Rahmenwand, Rahmenschiebetür und Schiebetür zu begrenzen.
Dies geschieht über das Merkmal <Zahl> "Maximalhöhe Seitenwand" [maxHeight].
Der Merkmalswert wird als Zahl im cm interpretiert.

Maximalbreite der Glaselemente​

Es ist möglich, die Maximalbreite der Glaselemente einer Schiebetür, Rahmenschiebetür und Rahmenwand anzugeben.
Dies geschieht über das Merkmal <Zahl> "Maximalbreite Glaselemente" [windowsSideWidth].
Der Merkmalswert wird als Zahl im cm interpretiert.

Glasfärbung der Seitenelemente​

Sie können alle Gläser oder Polycarbonatelemente eines Seitenelements (also alle Typen ausser Senkrechtmarkise und Shutter) einfärben.
Dies geschieht über das Merkmal <Farbe> "Glasfarbe Seitenelemente" [wallGlasColor].