
Campermaker: Konfigurator bildet 80 % des Sortiments ab
Campingmodule in 3D konfigurieren, per AR im eigenen Van ansehen: Rund 80 % der Campermaker-Kernprodukte laufen heute über den Konfigurator.

Auf einen Blick
| Branche | Camping / Campervan-Ausbau |
|---|---|
| Unternehmen | Campermaker (Rausch Campingmodule) |
| Anwendungsfall | Endkunden-Konfigurator im Shopify-Shop, 3D + AR |
| Lizenz | K3 Pro |
| Eigenleistung | ~80 % der Kernprodukte über den Konfigurator |
Campermaker baut modulare Ausbaumodule für Campervans – Produkte aus Komponenten, die zusammenpassen müssen. Auf Produktbildern sieht man Einzelteile, nicht das fertige Modul im eigenen Bus. Das war das Problem. Die Lösung: ein Produktkonfigurator, in dem Kunden ihr Modul selbst in 3D zusammenstellen und per AR ins eigene Fahrzeug stellen. Gebaut hat ihn das Team selbst, in Eigenleistung neben dem Tagesgeschäft. Heute läuft der Großteil der Kernprodukte darüber.
Was es gebracht hat
“Die Zeitersparnis pro Angebot liegt bei etwa 20 %, die Kunden haben deutlich mehr individuellen Spielraum, rund 80 % unserer Kernprodukte laufen über den Konfigurator, und wir haben spürbar weniger Rückfragen.”

| Vorher | Nachher | |
|---|---|---|
| Darstellung | Einzelbilder, Kombination muss man sich denken | Modul in 3D, per AR im eigenen Fahrzeug |
| Angebot | Manuell zusammenstellen und durchrechnen | Rund 20 % schneller |
| Rückfragen | Was passt zu was? | Spürbar weniger – der Konfigurator führt |
Das Problem: ein Produkt, das man nicht zeigen kann
Ein Ausbaumodul ist kein simples Produkt. In ein einziges Modul kommt eine Kompressorkühlbox. Dazu vielleicht eine Spüle mit Becken und Wasserhahn, ein Schneidebrett aus Bambus, eine Blende, Auszüge. Und alles hängt voneinander ab. Welche Kühlbox passt in welches Modul? Welche Blende zu welcher Box? Manches lässt sich kombinieren, manches nicht.
Auf einem Produktbild sieht man das nicht. Da ist eine Kühlbox, eine Spüle, ein Brett. Aber nicht das Modul, fertig zusammengebaut, so wie es nachher im Van steht. Und darauf kommt es an:
- Passt es?
- Sieht es gut aus?
- Funktioniert die Kombination im eigenen Fahrzeug?
Solange der Shop das nicht beantworten konnte, landete jede dieser Fragen bei Campermaker. Erklären, durchrechnen, Rückfragen beantworten – bei jeder Variante neu. Das kostete Zeit, die ein kleiner Betrieb nicht hat. Und es begrenzte, wie individuell die Kunden bestellen konnten.
Die Lösung: selbst gebaut, in 3D und AR
Über den Shopify AppStore ist Campermaker auf den K3 Konfigurator gestoßen. Und von Anfang an war klar: den Online-Konfigurator baut das Team selbst.
Stück für Stück entstand die Produktlogik. Module, mögliche Einbauten, erlaubte Kombinationen, Preise. Dazu 3D, damit der Kunde sein Modul von allen Seiten dreht. Und AR, damit er es in den eigenen Van stellt, bevor er kauft. Genau die Fragen, die früher am Telefon landeten, beantwortet jetzt der Konfigurator: Er lässt nur zu, was zusammenpasst, und zeigt das Ergebnis, bevor bestellt wird.
Das lief nebenher. Neben dem Tagesgeschäft, rund um die Camping-Saison. Erst die Basis-Lizenz, dann – als der Konfigurator stand – der Wechsel auf K3 Pro. Heute gehört er fest zum Shopify-Shop. Kunde konfiguriert, Kunde legt in den Warenkorb.
Das Ergebnis: 80 % der Kernprodukte laufen über den Konfigurator
Saubere Conversion-Zahlen gibt es nicht. Im Webshop-Umfeld ließe sich so etwas kaum belegen, und erfunden hat Campermaker nichts. Was sich aus dem Alltag schätzen lässt, ist trotzdem klar:
- Rund 80 Prozent der Kernprodukte laufen inzwischen über den Konfigurator.
- Etwa ein Fünftel Zeitersparnis pro Angebot – das Zusammenstellen und Durchrechnen fällt weg.
- Spürbar weniger Rückfragen. Welche Box in welches Modul, welche Blende dazu: das klärt der Konfigurator, bevor jemand zum Hörer greift.
- Mehr Freiheit für den Kunden. Er baut sein Modul wirklich selbst, statt aus ein paar fertigen Varianten zu wählen.
Und der 3D Konfigurator wirkt über den Shop hinaus. Anfang 2026 stand er auf der CMT in Stuttgart, einer der großen Publikumsmessen fürs Caravaning – auf einem großen Monitor, direkt am Stand. Besucher durften selbst ran und ihr Wunschmodul zusammenbauen. Das Feedback war durchweg gut. Im Shop nimmt der Konfigurator dem Vertrieb Arbeit ab, auf der Messe holt er die Leute an den Stand.
Der eingesetzte Konfigurator

Camper-Inneneinrichtung
Campermaker bietet für verschiedene Camper-Modelle die perfekte Innenausstattung. Die Shopify-Shopanbindung erleichtert den Verkaufsprozess. Von der Konfiguration direkt in den Warenkorb.

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