Wie erweitere ich meinen Konfigurator um ein Plugin?
Manches, was Sie in Ihrem Konfigurator brauchen, bringt der K3 nicht von Haus aus mit: Modelle automatisch aneinanderreihen, Ausschnitte aus Modellen rechnen, Marker in der 3D-Szene. Dafür gibt es Plugins.
Was ein Plugin tut
Ein Plugin wird einmal in Ihrem Konfigurator eingetragen. Danach stellt es neue Bausteine bereit – meistens dynamische 3D-Modelle. Die tauchen in Ihrer Modellsammlung neben Box, Extrusion und Maßkette auf und werden genau so behandelt: Sie legen sie an, setzen sie über Regeln in die Szene und geben ihnen im Dialog
Sie müssen also nichts programmieren, um ein Plugin zu benutzen.
Slots: Modelle in ein Plugin hineingeben
Viele Plugin-Modelle arbeiten nicht für sich allein, sondern mit Ihren Modellen. Dafür bringen sie Slots mit – benannte Plätze, in die Sie Modelle hineinlegen.
Ein Modell landet in einem Slot, indem Sie die Modell-Aktion umleiten:
- Öffnen Sie die Regel, die das Modell anzeigt.
- Klicken Sie in der Kopfzeile der Modell-Spalte auf das Stift-Symbol.
- Wählen Sie unter Slot-Zuweisung den gewünschten Slot aus.
Danach zeichnet die Regel das Modell nicht mehr selbst in die Szene – das übernimmt das Plugin. Die Gruppierung positioniert es relativ zu sich selbst, die Positionierung reiht es in eine Reihe ein, die Boolesche Operation schneidet damit.
Zwei Wege, ein Plugin einzubinden
Im Tab Plugins landen Plugins auf zwei Wegen – die Liste zeigt hinter jedem Namen, welcher es war:
| Kennzeichen | Herkunft |
|---|---|
| Store | Aus dem K3 Plugin Store übernommen – fertig, gepflegt, ohne technische Angaben |
| Custom | Von Ihnen selbst eingetragen – ein Plugin, das Sie oder Ihr Umsetzungspartner entwickelt |
So kommen Sie in beiden Fällen dorthin:
- Öffnen Sie den Editor Ihres Konfigurators.
- Klicken Sie in der Seitenleiste auf Loading....
- Wechseln Sie zum Tab Plugins.
Ein Plugin aus dem Store einbinden
Das ist der Normalfall. Sie brauchen keine URL und keine technischen Angaben:
- Klicken Sie auf Loading....
- Im Dialog Plugin Store sehen Sie die verfügbaren Plugins. Klicken Sie beim gewünschten auf
Loading....
- Das Plugin erscheint in Ihrer Liste, gekennzeichnet mit Store. Seine Modelle stehen sofort im Modell-Katalog des Editors zur Verfügung.
Bringt ein Store-Plugin eigene Einstellungen mit, erreichen Sie diese über das Stift-Symbol hinter dem Plugin. Hat es keine, sagt Ihnen der Dialog das.
Haben Sie selbst Plugins entwickelt, die noch nicht im Store veröffentlicht sind, finden Sie sie im selben Dialog unter Meine Plugins.
Ein eigenes Plugin direkt eintragen
Diesen Weg brauchen Sie, wenn Sie ein Plugin selbst entwickeln oder entwickeln lassen und es noch nicht über den Store läuft. Ihr Entwickler stellt das Plugin dann unter einer Web-Adresse bereit und sagt Ihnen, was in die Felder gehört.
- Klicken Sie auf Loading....
- Füllen Sie den Dialog aus:
- Titel und Beschreibung: frei wählbar, damit Sie das Plugin in der Liste wiedererkennen. Beide sind Pflicht.
- URL: die Adresse, unter der Ihr Entwickler das Plugin bereitstellt, z.B.
https://myplugin.org/plugin1/assets/remoteEntry.js. - Name und Modul: zwei technische Bezeichner, die Ihnen Ihr Entwickler nennt
(typisch
k3-pluginundPlugin).
- Klicken Sie auf Loading.... Die Seite lädt neu, danach stehen die Bausteine des Plugins zur Verfügung.
Das Plugin erscheint in der Liste, gekennzeichnet mit Custom. Über das Stift-Symbol können Sie die Angaben jederzeit ändern.
Während der Entwicklung: eigene Test-Adresse
Solange ein Plugin entwickelt wird, läuft es meist auf dem Rechner des Entwicklers und nicht unter der eingetragenen URL. Dafür gibt es im Dialog zwei zusätzliche Felder:
- Schalten Sie Use Dev ein.
- Tragen Sie unter Development URL die Adresse der Entwicklungsversion ein, z.B.
http://localhost:5002/remoteEntry.js.
Die beiden Felder sind nur sichtbar, wenn in Ihrem Profil der Entwickler-Modus eingeschaltet ist.
Wichtig: Die Entwicklungs-Adresse gilt nur für Ihren eigenen Benutzer. Ihre Kolleginnen und Kollegen und natürlich Ihre Kunden sehen weiterhin die Version unter der normalen URL. So können Sie an einem Plugin arbeiten, während der Konfigurator live bleibt.
Ein Plugin wieder entfernen
Hinter jedem Plugin in der Liste steht ein Papierkorb-Symbol. Die dynamischen Modelle, die Sie mit dem Plugin angelegt haben, bleiben im Konfigurator bestehen, werden aber nicht mehr dargestellt.
Welche Plugins gibt es?
Die verfügbaren Plugins und ihre Einrichtung finden Sie in der Plugin-Übersicht.
Wenn Sie etwas brauchen, das kein Plugin abdeckt, können Sie oder Ihr Umsetzungspartner selbst eines schreiben und es direkt eintragen. Wie ein Plugin gebaut wird, steht in der Entwickler-Dokumentation.