Das perfekte Lead-Generierungs-Tool: der Konfigurator

In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie einen Produktkonfigurator als Lead-Generierungs-Tool nutzen, um aus Website-Besuchern qualifizierte Anfragen zu machen. Sie sehen, wie Sie den IKEA-Effekt für mehr Kaufbereitschaft nutzen und Ihren Vertrieb mit besseren Daten entlasten.

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Julia Manasterni

Lesezeit:

9 Minuten

Leadgenerierung im Konfigurator: Filialauswahl und Anfrage-Button

Leadgenerierungstool - Warum brauch ich das?

Mockup: Leadgenerierungstool Konfigurator
Beispiel: Leadgenerierungstool Konfigurator (Darscht Überdachungen)

Viele Anbieter konfigurierbarer oder modularer Produkte stehen vor derselben Frage: Wie kommen wir weg von schlechten, unvollständigen Anfragen hin zu wirklich qualifizierten Leads?

Ein digitales Leadgenerierungstool in Form eines Produktkonfigurators ist dafür eine der stärksten Lösungen.

Warum? Weil sich Interessenten aktiv und intensiv mit Ihrem Produkt beschäftigen, bevor sie eine Anfrage absenden:

  • Sie investieren Zeit,
  • treffen Entscheidungen,
  • spielen Varianten durch.

Genau diese Auseinandersetzung erhöht die Kaufbereitschaft und die Zahlungsbereitschaft – das ist der Kern des bekannten IKEA-Effekts: Menschen bewerten Produkte höher, an deren Entstehung sie mitgewirkt haben.

Im Folgenden zeigen wir, wie ein Online-Produktkonfigurator als Lead-Generierungs-Tool funktioniert, für wen er sich lohnt und welche Vorteile er für Vertrieb und Marketing bringt.

Was ist Leadgenerierung?

Leadgenerierung bedeutet, aus anonymem Website-Traffic konkrete, ansprechbare Kontakte zu machen. Aus Besucherinnen und Besuchern werden „Leads“, also Interessenten mit Kontaktdaten und ersten Bedarfsinformationen.

Ein Konfigurator macht Ihre Website dabei zu einem interaktiven Lead-Generierungs-Tool: Er führt Nutzer Schritt für Schritt durch Fragen zu Bedarf, Varianten und Budget. Aus diesen Interaktionen entstehen strukturierte Daten, die Ihr Vertrieb für die weitere Qualifizierung nutzen kann.

Welche Daten braucht Ihr Vertrieb wirklich?

In vielen Unternehmen landen im CRM nur diese Informationen:

  • Name und Kontaktdaten
  • sehr grobe Beschreibung („Angebot für Anlage XY“)
  • vielleicht eine Dateianlage
  • Für ein gutes Erstgespräch reicht das selten. Ihr Vertrieb braucht:
  • Produktdetails und Variantenwünsche
  • Mengen, Maße, Ausstattungen
  • Einsatzszenarien und Rahmenbedingungen
  • grobe Budgetvorstellung
  • Zeithorizont und Entscheidungsstatus

Ein Konfigurator fragt diese Informationen nicht in einem langweiligen Formular ab. Er führt Ihre Interessenten in logischen Schritten durch den Entscheidungsprozess. Am Ende steht eine Anfrage, die eher einem Vorab-Angebot gleicht als einem lose formulierten Wunsch.

Mockup: Formular-Konfigurator Solaranlage
Beispiel: Formular-Konfigurator für Solaranlage

Herausforderungen in der Leadgenerierung

Typische Probleme in der Leadgenerierung:

  • Viele Anfragen, aber wenig wirkliche Kaufabsicht
  • Unvollständige Angaben, viele Rückfragen
  • Vertrieb beschäftigt sich mit „falschen“ Leads
  • Marketing kann Kampagnen-Erfolg schwer messen

Ein klassisches Kontaktformular filtert kaum. Jeder kann „mal schnell“ anfragen. Das kostet Ihr Team Zeit und senkt die Abschlussquote.

Ein Konfigurator baut dagegen eine natürliche Hürde ein: Interessenten investieren Zeit in ihre Produktkonfiguration. Wer diesen Prozess durchläuft, hat echtes Interesse.

Mockup: Anfragen per Produktkonfigurator
Kunden investieren Zeit und Aufmerksamkeit in die Produktkonfiguration

Wie unterscheiden sich einfache Leads von qualifizierten Leads?

Einfache Leads:

  • wenig Informationen
  • unklare Anforderungen
  • oft nur Preisorientierung („Was kostet das?“)

Qualifizierte Leads:

  • haben sich mit Produktoptionen auseinandergesetzt
  • kennen ihre Anforderungen schon relativ genau
  • liefern Informationen, mit denen Ihr Vertrieb direkt arbeiten kann

Ein Produktkonfigurator ist hier das ideale Lead-Generierungs-Tool, weil er aus einfachen Anfragen strukturierte, qualifizierte Leads macht – ohne Mehraufwand für Ihr Team.

Für wen lohnt sich ein Produktkonfigurator zur Leadgenerierung?

mockup: konfigurierbare und modulare Produkte - konfigurator
Beispiel: Leadgenerierung für konfigurierbare und modulare Produkte

Ein Konfigurator lohnt sich besonders, wenn Ihre Produkte erklärungsbedürftig sind und viele Varianten haben.

Modulare oder maß-konfigurierbare Produkte

Typische Beispiele:

  • modulare Maschinen und Anlagen
  • Möbel- oder Innenausbau-Lösungen
  • modulare Software-Pakete oder Lizenzen
  • Gebäudetechnik, Energie- oder Sicherheitslösungen

Überall dort, wo viele Optionen und Abhängigkeiten existieren, hilft ein Konfigurator, das Angebot greifbar zu machen. Gleichzeitig werden diese Varianten im Hintergrund regelbasiert geprüft, damit nur sinnvolle Kombinationen angefragt werden.

Wenn der Entscheidungsprozess vor dem Kauf wichtig ist

Je teurer und komplexer ein Produkt, desto wichtiger ist der Vorentscheid:

  • Welche Ausführung passt wirklich?
  • Welche Ausstattung ist „nice to have“, welche „must have“?
  • Welche Konsequenzen haben bestimmte Optionen?

Ein Konfigurator bildet diesen Entscheidungsprozess ab. Interessenten treffen vorab Entscheidungen, vergleichen Varianten und kommen damit viel vorbereiteter in das Gespräch mit Ihrem Vertrieb.

Wenn Visualisierung wichtig ist

Mockup: Leadgenerierungstool mit Visualisierung
Produktvisualisierung im Leadgenerierungsprozess

Ob 3D-Modell, 2D-Skizze oder einfache Bildvarianten: Sobald Produktvisualisierung eine Rolle spielt, ist ein Konfigurator auf der Website besonders stark.

Nutzer sehen unmittelbar, was sie konfiguriert haben. Das reduziert Missverständnisse und steigert die Identifikation mit der Lösung.

Welche Vorteile bietet ein Konfigurator als Lead-Generierungs-Tool?

Ein digitaler Produktkonfigurator kombiniert Leadgenerierung und Leadqualifizierung in einem Prozess. Sie erhöhen sowohl die Menge als auch die Qualität Ihrer Leads.

Anzahl erhöhen: Qualifizierte Leads

Durch die attraktive Interaktion steigt:

  • die Verweildauer auf der Website
  • die Zahl der Nutzer, die bis zum Ende des Prozesses gehen
  • die Bereitschaft, Kontaktinformationen zu hinterlassen

Sie gewinnen mehr Leads – aber nicht irgendeine Masse, sondern Interessenten, die bereits konkrete Entscheidungen getroffen haben.

Produktbindung erhöhen

Hier kommt der IKEA-Effekt ins Spiel. Der Begriff beschreibt das Phänomen, dass Menschen Dinge höher bewerten, an deren Gestaltung sie beteiligt waren.

Übertragen auf Ihren Konfigurator bedeutet das:

  • Nutzer investieren Zeit und Gedanken in „ihr“ Produkt
  • sie treffen aktiv Entscheidungen
  • sie fühlen sich stärker an die konfigurierte Lösung gebunden

Diese emotionale Bindung erhöht die Abschlusswahrscheinlichkeit und reduziert den Preisfokus.

Kaufbereitschaft erhöhen

Wer schon 10–15 Minuten in eine Konfiguration gesteckt hat, ist meist weiter im Entscheidungsprozess als jemand, der nur ein kurzes Formular ausgefüllt hat.

Solche Leads:

  • sind kaufbereiter
  • akzeptieren eher höhere Ausstattungen
  • sind eher bereit, mehr Geld zu investieren

Das macht den Konfigurator zu einem Lead-Generierungs-Tool, das nicht nur Adressen sammelt, sondern den Auftragswert positiv beeinflusst.

Automatisierte Angebotserstellung

Ein großer Pluspunkt für Ihren Vertrieb: Aus der Konfiguration lässt sich automatisch ein erstes Angebot generieren.

Möglich ist zum Beispiel:

  • Konfiguration → automatisches PDF-Angebot
  • Übergabe der Daten an Ihr CRM oder CPQ
  • Vorbefüllung von Positionslisten

Erfahren Sie mehr dazu im Artikel: Vorteile Produktkonfigurator.

Wie funktioniert Leadgenerierung über einen Website-Konfigurator?

Vom Klick zur Anfrage: Welche Informationen werden, wann abgefragt?

Ein typischer Ablauf:

  1. Einstieg: Nutzer wählen Produktkategorie oder Anwendungsfall.
  2. Grundkonfiguration: zentrale Parameter wie Maße, Leistung, Variante.
  3. Details: Optionen, Zubehör, Materialien, Farben.
  4. Zusammenfassung: Überblick über die getroffene Auswahl.
  5. Abschluss: Kontaktdaten + gewünschte Abschluss-Option wählen.

Wichtig: Kontaktdaten kommen erst am Ende. Der Nutzer hat bis dahin bereits viel investiert. Die Hemmschwelle, die Anfrage abzuschicken, ist deutlich niedriger.

Wie helfen Pflichtfelder und Validierungen der Lead-Qualität?

Mockup: Leadgenerierungstool Konfigurato
Beispiel: Qualifizierte Leads mit Konfigurator-Formular erhalten (Out4Kitchen)

Pflichtfelder und Plausibilitätsprüfungen sorgen dafür, dass:

  • alle relevanten Informationen vorliegen
  • unsinnige Kombinationen vermieden werden
  • der Vertrieb keine Rückfragen zu Basisdaten stellen muss

Das erhöht die Qualität der Leads und die Effizienz im Vertrieb.

Welche Abschluss-Optionen steigern Ihre Conversion?

Typische Abschlussvarianten:

Konfiguration → Angebot als PDF + Anfrage per E-Mail

Der Nutzer erhält unmittelbar ein übersichtliches PDF mit allen Konfigurationsdetails. Parallel landet die Anfrage im Vertrieb.

  • Vorteile:
  • Nutzer haben das Gefühl, „schon etwas zu bekommen“
  • Ihr Vertrieb steigt mit derselben Datengrundlage in das Gespräch ein

Konfiguration speichern & Code per E-Mail

Hier bekommt der Interessent einen Konfigurationscode oder Link per E-Mail.

Vorteile:

  • Konfiguration kann später angepasst werden
  • gemeinsame Durchsprache mit dem Vertrieb auf Basis derselben Version
  • ideal für längere Entscheidungsprozesse und B2B-Sales

Warum qualifiziert ein Konfigurator Leads besser als klassische Formulare?

Ein Konfigurator ist kein hübscheres Formular. Er bildet den Entscheidungsprozess ab und macht aus Klicks wertvolle Informationen.

Preisindikation, Plausibilitätschecks, Variantenvergleich – was wirkt?

Je nach Strategie können Sie:

  • eine grobe Preisindikation anzeigen
  • nur Preisbereiche zeigen
  • Preise vollständig ausblenden und intern kalkulieren

Wichtiger als die konkrete Zahl ist oft:

  • Welche Optionen wurden gewählt oder abgewählt?
  • Welche Varianten hat der Nutzer verglichen?
  • Wo brechen Interessenten ab?

Dazu kommen Plausibilitätsprüfungen. Nur sinnvolle Konfigurationen werden an den Vertrieb übergeben. Das spart Zeit und vermeidet Missverständnisse.

Mockup: Produktinformationen im Konfigurator für Leadgenerierung
Beispiel: Alle Produktdaten im Überblick für eine erfolgreiche Leadgenerierung

Individuelle Konfiguration und Abbildung des Produktsortiments

Ihr kompletter Variantenraum lässt sich im Konfigurator abbilden. Interessenten finden genau die Lösung, die zu ihnen passt – ohne PDFs wälzen zu müssen.

Das steigert die Zufriedenheit und reduziert die Gefahr, dass unrealistische Kombinationen angefragt werden.

Interaktive Auseinandersetzung mit dem Produkt – der IKEA-Effekt

Der IKEA-Effekt beschreibt, dass Menschen Produkte höher bewerten, die sie selbst (mit)gebaut haben. Im Kontext von Konfiguratoren heißt das:

  • Nutzer erleben sich als Mitgestalter
  • sie verstehen die Auswirkungen ihrer Auswahl
  • sie entwickeln ein starkes „Mein Produkt“-Gefühl

Diese gefühlte Mitgestaltung führt zu:

  • höherer Zahlungsbereitschaft
  • geringerer Wechselbereitschaft zu Wettbewerbern
  • höherer Abschlusswahrscheinlichkeit

Ein Konfigurator macht diesen Effekt systematisch nutzbar – als zentrales Element Ihres Lead-Generierungs-Tools.

Visualisierung

Symbolbild: Produktvisualisierung bei der Leadgenerierung
Produktvisualisierung wichtig für Leadgenerierung

Visualisierungselemente verstärken den Effekt:

  • Live-Ansicht der Zusammenstellung
  • 3D- oder 2D-Darstellungen
  • Vergleich von Varianten in Bildform

Interessenten sehen, was sie bekommen. Das macht Entscheidungen leichter und Anfragen verbindlicher.

Wie binden Sie den Konfigurator in Ihre Website und Systeme ein?

Shopanbindung für Leadgenerierungstool
Shop- und Website-Integration im Leadgenerierungstool K3 Konfigurator

Die technische Einbindung lässt sich meist schlank umsetzen.

iFrame, Hyperlink, Webhook, Plugin – was ist zu beachten?

Typische Varianten:

  • iFrame-Einbindung auf einer bestehenden Seite
  • Direkter Link aus Navigation, Teaserbox oder CTA
  • Plugins für gängige CMS oder Shops (Shopify, Shopware, WooCommerce)
  • Webhooks, um Daten in Echtzeit weiterzugeben
  • Web Component, der Konfigurator wird ein Teil der Webseite

Wichtig sind eine gute Performance und ein sauberer Übergang in Ihre bestehende Benutzerführung. Lesen Sie mehr zur Konfigurator-Integration im Artikel: Konfigurator-Anbindung.

CRM-, CPQ- und ERP-Integration: Welche Daten fließen wohin?

Der wahre Mehrwert entsteht, wenn Konfigurationen automatisiert in Ihre Systeme fließen:

  • CRM: Kontaktdaten, Konfigurationsdetails, Status
  • CPQ: Positionen, Preise, Rabatte
  • ERP: Stücklisten, Artikel, Produktionsinformationen

Welche KPIs messen Erfolg und Qualität Ihrer Leads?

Damit Ihr Lead-Generierungs-Tool nicht nur ein Bauchgefühl bleibt, sollten Sie klare Kennzahlen definieren.

Conversion Besuch → Anfrage, Lead-Qualität, Time-to-Quote

Wichtige KPIs:

  • Conversion-Rate „Besuch → Konfigurationsstart“
  • Conversion-Rate „Konfiguration → Anfragen
  • Bewertung der Lead-Qualität durch den Vertrieb
  • Time-to-Quote: Zeit von Anfrage bis Angebot

Gerade die Time-to-Quote sinkt, wenn Ihr Vertrieb auf vollständige, strukturierte Daten zugreifen kann.

Angebots-Durchlaufzeit und Abschlussrate

Weitere Kennzahlen:

  • Angebots-Durchlaufzeit bis zur Entscheidung
  • Abschlussrate im Vergleich zu Leads aus klassischen Formularen
  • durchschnittlicher Auftragswert vor und nach Einführung des Konfigurators

Diese Zahlen sind entscheidend, um Entscheider von der Investition in ein Leadgenerierungs-Tool zu überzeugen.

Welche Kundenstimmen und Praxisbeispiele belegen den Effekt?

Nichts wirkt stärker als konkrete Ergebnisse.

"Mehr vollständige Anfragen, weniger Rückfragen“ – was steckt dahinter?

  • Typisches Feedback von Unternehmen mit Konfigurator:
  • Anfragen sind deutlich vollständiger
  • Rückfragen zu Basisdaten entfallen
  • Vertrieb kann inhaltlich beraten, statt Daten hinterherzulaufen

Die Zusammenarbeit zwischen Marketing und Vertrieb verbessert sich, weil alle Beteiligten auf dieselben, strukturierten Informationen zugreifen.

Vorher/Nachher: Welche Zahlen überzeugen Entscheider?

Einige typische Vorher/Nachher-Effekte:

  • höhere Conversion-Rate von Besuchern zu Anfragen
  • mehr qualifizierte Leads bei gleicher oder geringerer Marketing-Spend
  • höherer durchschnittlicher Auftragswert durch bessere Ausstattung
  • schnellere Bearbeitung und weniger Medienbrüche

Solche Zahlen lassen sich gut in internen Präsentationen und Business Cases nutzen.

Werfen Sie ergänzend einen Blick in unsere Produktkonfigurator-Beispiele.

Wie starten Sie schnell – ohne langes IT-Projekt?

Viele Unternehmen zögern, weil sie ein großes IT-Projekt erwarten. Das ist nicht nötig.

Minimal Viable Konfigurator: Welche Schritte zuerst?

Für den Start reicht ein Minimal Viable Konfigurator:

  1. Fokus auf ein Kernprodukt oder eine Kernproduktlinie
  2. Abbildung der wichtigsten Varianten und Regeln
  3. einfache, klare Nutzerführung
  4. definierter Übergabepunkt an den Vertrieb

Weitere Funktionen wie 3D, Preislogik oder tiefe ERP-Integration können später kommen. Ein eigener Artikel über den „Prototyp-Konfigurator“ kann diesen Weg vertiefen.

Inhalte, die Sie intern vorbereiten sollten

Damit Ihr Konfigurator schnell produktiv wird, sollten intern vorbereitet sein:

  • Produktlogik und Regeln (was passt wie zusammen?)
  • Preismodelle oder Preislogik
  • Medien: Bilder, Icons, ggf. 3D-Daten
  • textliche Beschreibungen für Optionen und Hilfetexte

Mehr zur Regelbasis und Produktlogik findet sich im Artikel: Regelbasierter Konfigurator.

K3-Konfigurator Software – Leadgenerierungstool für konfigurierbare Produkte

Mit einer spezialisierten Lösung wie der K3-Konfigurator Software verkürzen Sie den Weg zum live geschalteten Lead-Generierungs-Tool:

  • fertige Bausteine und Templates für typische Szenarien
  • flexible Regelwerke für komplexe Produkte
  • erprobte Integrationsmöglichkeiten in CRM, CPQ und ERP
  • transparentes Preismodell statt individueller Großprojekte

Damit reduzieren Sie Projektrisiken und können innerhalb kurzer Zeit echte Leads über Ihre Website generieren.

Fazit: Mehr qualifizierte Leads dank Konfigurator

Ein Produktkonfigurator auf Ihrer Website ist weit mehr als ein nettes Gimmick. Er ist ein strategisches Lead-Generierungs-Tool, das:

  • mehr Leads generiert
  • die Qualität dieser Leads deutlich erhöht
  • den Vertriebsprozess beschleunigt
  • die Kaufbereitschaft Ihrer Interessenten steigert

Durch die interaktive Auseinandersetzung mit Ihrem Produkt, die Produktvisualisierung und den IKEA-Effekt entsteht eine starke Bindung zwischen Interessent und Lösung.

Für Anbieter modularer oder maßkonfigurierbarer Produkte ist der Online-Produktkonfigurator damit einer der effizientesten Wege, online qualifizierte Anfragen zu gewinnen – und diese in profitable Aufträge zu verwandeln.

Foto von Mirco Sell
Mirco Sell - Konfigurator-Experte

Kostenfreie Beratung

Wir haben uns seit 2014 auf Konfiguratoren spezialisiert.
Diese Erfahrung teilen wir gerne mit Ihnen.

Wir klären in einem unverbindlichen Videotermin:

  • Was Sie suchen
  • Ob unser Produkt für Ihre Wünsche geeignet ist
  • Wie der Weg zum Ziel aussieht

Leadgenerierung Tool konfigurator - Häufige Fragen und Antworten

Ab wann lohnt sich ein Konfigurator als Leadgenerierungs-Tool für mein Unternehmen?

Ein Konfigurator lohnt sich in der Regel für konfigurierbare und modulare Produkte. Spätestens wenn Ihr Vertrieb regelmäßig Zeit damit verbringt, unvollständige Anfragen zu sortieren und Basisinformationen nachzufragen, ist ein digitales Leadgenerierungs-Tool sinnvoll. Schon ein fokussierter „Minimal Viable Konfigurator“ für ein Kernprodukt kann hier messbar bessere Leads liefern.

Ersetzt ein Konfigurator mein klassisches Kontaktformular komplett?

Nicht zwingend. In vielen Fällen ist eine Kombination sinnvoll:

  • Das Kontaktformular bleibt für allgemeine Anfragen.
  • Der Konfigurator übernimmt alle produktbezogenen Anfragen.
    Wichtig ist, dass produktrelevante Leads den Weg über das Lead-Generierungs-Tool nehmen. So landen nur noch strukturierte, qualifizierte Anfragen beim Vertrieb, während das Formular für Service- oder Rückfragen genutzt wird.
Wie stark beeinflusst der IKEA-Effekt wirklich die Leadqualität?

Der IKEA-Effekt sorgt dafür, dass Interessenten ihre konfigurierte Lösung höher bewerten, weil sie aktiv daran mitgewirkt haben. Das zeigt sich in der Praxis zum Beispiel durch:

  • höheres Commitment zur eigenen Konfiguration
  • geringere Wechselbereitschaft zu Wettbewerbern
  • höhere Bereitschaft, in besser ausgestattete Varianten zu investieren
    Damit steigt nicht nur die Leadqualität, sondern oft auch der durchschnittliche Auftragswert – ein wesentlicher Vorteil eines gut umgesetzten Leadgenerierungs-Tools.
Wie viel Aufwand ist nötig, um mit einem Konfigurator zu starten?

Der Start ist meist weniger aufwendig, als viele erwarten. Für eine erste Version brauchen Sie vor allem:

  • eine klare Produktlogik (Regeln und Abhängigkeiten)
  • definierte Varianten und Optionen
  • grundlegende Preislogik oder Preisbereiche
  • Bildmaterial oder einfache Visualisierungen

Mit einer spezialisierten Konfigurator-Software können Sie zunächst mit einem schlanken Setup starten und später Funktionen wie tiefe ERP-Integration, 3D oder CPQ-Anbindung ergänzen. Das kann sogar in 3- 12 Wochen passieren. So wird Ihr Konfigurator schrittweise zum zentralen Leadgenerierungstool.

Wie messe ich, ob der Konfigurator als Leadgenerierungs-Tool erfolgreich ist?

Wichtige Kennzahlen sind unter anderem:

  • Conversion-Rate Besuch → Konfiguration
  • Conversion-Rate Konfiguration → Anfrage
  • Bewertung der Leadqualität durch den Vertrieb
  • Time-to-Quote (Zeit von Anfrage bis erstes Angebot)
  • Abschlussrate und durchschnittlicher Auftragswert

Wenn Sie diese KPIs vor und nach Einführung des Konfigurators vergleichen, sehen Sie sehr schnell, ob Ihr Leadgenerierungs-Tool die gewünschten Effekte bringt – und wo Sie noch nachjustieren sollten.